Technik Studium

Technik Studium

Das Interesse an technischen Berufen ist bei jungen Menschen relativ gering. Einige junge Männer versuchen sich jährlich in den klassischen Handwerksberufen, aber wahre Techniker die Anlagen in Betrieb nehmen können oder die Entwicklung von Innovationen sinnvoll bereichern können sind Mangelware. Ein Technik Studium an einer Universität besitzt ebenfalls ein hohes Absprungpotenzial. Wenn man sich zu Studienbeginn die beliebten Studiengänge Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre anschaut, dann kann man an den ersten Tagen einen ungefähren Gleichstand der Studierenden feststellen. Wirft man dagegen einen Blick auf die erfolgreichen Absolventen, sieht man eine Erfolgsquote im Maschinenbau von maximal 20%. Die Betriebswirtschaftslehre wird dagegen mit einer viel höheren Quote abgeschlossen.

Ein Technik Studium besitzt in aller Regel einen hohen mathematischen Anteil. Diese Hürde ist für viele Studierende unüberwindbar. Allerdings wäre es fatal, wenn die mathematischen Anforderungen auf ein niedrigeres Niveau gesenkt werden würden. Die Grundlage vieler technischer Zusammenhänge ist in der Physik zu suchen, diese lässt sich wiederum bestens mit der Mathematik ausdrücken. Hinzu kommt noch, dass man sich in technischen Studiengängen viel selbst beibringen muss. Das bedeutet, dass ein technisches Studium viel Eigeninitiative und dementsprechend viel Sitzfleisch bedarf. Wer bereit ist diese Zeit zu opfern, wird später mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für die Ausdauer gut belohnt werden.

Ein Technik Studium in gewissen Nischen wie der Elektrotechnik oder der Informationstechnik wird dagegen von ganz wenigen Interessenten gewählt, allerdings ist die Abbruchquote mit der des Maschinenbaus gleich zu setzen. Dieses Desinteresse liegt vor allem in der mangelnden Aufklärung der Jugendlichen. Gerade diese Sparten werden Heute und in Zukunft gebraucht. Firmen zahlen zum Teil sogar hohe Kopfgelder um entsprechende Fachkräfte zu bekommen. Doch so lange man bei einem Ingenieur an einen Maschinenbauer denkt, wird sich das Interesse in der Elektrotechnik oder anderen technischen Studiengängen nicht ändern.Ein Technik Studium ist zweifelsfrei nicht einfach, wäre es das, könnte man davon ausgehen das die Verdienstmöglichkeiten deutlich geringer ausfallen würden. Wer den nötigen Ehrgeiz mitbringt und auch eine autodidaktische Ader hat, sollte sich überlegen ob ein technisches Studium nicht ideal wäre. Ein gewisses Interesse und Verständnis für Zahlen wäre von Vorteil.

Hat man die Entscheidung bereits getroffen und ein Technik-Studium absolviert, stellt sich als nächstes die Frage der Berufswahl. Natürlich kann man auch versuchen eine geförderte Weiterbildung anzustreben um noch mehr Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Da der technische Bereich sehr breit gefächert ist, sollte man sich rechtzeitig über die genaue Zielrichtung informieren um frühzeitig den richtigen Weg einzuschlagen.

Das Technik Studium ist viel umfangreicher als man denken möchte. Technik findet ja bekanntlich in allen Bereichen seine Anwendung, vom Auto bis hin zur Beauty -Industrie. Die Spezialisierungsmöglichkeiten dieses Studiums scheinen schier unendlich. Aber wie bei den meisten Studiengängen ist eine Spezialisierung durchaus sinnvoll. Die so genannte "Wollmilchsau" ist ja leider noch nicht erfunden. Aufgrund des technischen Fortschritts, differenzieren sich die Gebiete immer mehr. Was nichts anderes heißt, als ein Techniker für Telekommunikation kann die Arbeit eines Technikers der Autoindustrie nicht übernehmen.

Die Technik hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm weiterentwickelt und gerade deshalb können zukünftige Techniker in vielen Berufszweigen arbeiten und die entsprechende Technik weiter vorantreiben. Beispielsweise sorgen technische Geräte dafür, dass Frauen einfach und schnell ihre Gelnägel selber machen können. Die Geräte sind mittlerweile günstig zu erwerben und dank des technischen Fortschritts spart man auch in diesem Falle viel Geld fürs Nagelstudio.